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Die Traubenkirsche


DIE TRAUBENKIRSCHE


Die Traubenkirsche gehört zu den Rosengewächsen und erfreut uns im Frühling mit ihren prachtvollen Blüten . Prunus padus wächst als Baum der bis zu 15 m Höhe erzielen kann. Seltener als Strauch, dann aber mit überhängenden Ästen. Den Namen hat sie von den in Trauben angeordneten Blüten und Früchten.


Sie blüht von April bis in den Juni mit hängenden Trauben die intensiv Bittermandel Aroma verströmen. Danach bildet sie kleine kugelige Steinfrüchte die zuerst rot und dann glänzend schwarze Farbe tragen. Zur Reife im Spätsommer werden sie gerne von Vögel verspeist die so für eine Verbreitung der Samen sorgen.


Die meisten Obstbäume gehörten zu der Familie der Rosengewächse, ein Kennzeichen dafür, dass sie auch Blausäureglykoside enthalten. Bei der Traubenkirsche finden wir sie in den Blüten, Blättern, Früchten und Kernen. Blausäureglykoside sind für das Bittermandel Aroma verantwortlich und in hoher Dosis giftig in kleinen Mengen unbedenklich. Blausäure ist nicht hitzebeständig und wird bei einer Temperatur ab 38 C° zerstört. Das feine Bittermandelaroma bleibt jedoch erhalten.

Die Früchte sind ohne Kern essbar und können zu Marmelade, Gelee, Likör, Essig oder Saft verarbeitet werden. Vorausgesetzt das die Kerne vorher entfernt werden und die Zubereitungen erhitzt werden.

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