DIE WILDE KARDE

Dipsacus sylvestris gehört zur Familie der Geißblattgewächse und ist eine zweijährige Pflanze. Im ersten Jahr bildet sie eine Blattrosette, erst im zweiten Jahr schiebt sie ihren Stängel empor.


Alles an der Karde stachelt. Die stark ausgeprägte untere Blattnervatur ist mit Stacheln übersät, ebenso der Stängel.

die Blüte hat nach außen zeigende Hüllblätter und beginnt mittig in blasslila zu blühen. Sie blüht ringförmig nach oben und unten.

Nach Wolf Dieter Storl ist die Karde die Pflanze schlechthin zur Behandlung von Borreliose. Die dadurch verursachte Wanderröte breitet sich auch ringförmig aus. Daher passt die Signatur der Karde zur Borreliose.


Inhaltsstoffe sind Bitterstoffe, Gerbstoffe und ätherische Öle.


Verwendeter Pflanzenteil ist die Wurzel, die zu einer Tinktur verarbeitet wird. Das Volk nennt sie Weberkarde oder Weberdistel. Der Bezug kommt daher, dass die Blütenköpfe zum Kämmen der Wolle vor der Verarbeitung eingesetzt wurden.


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