DIE KNOSPEN DER SCHWARZPAPPEL




Der Frühling nähert sich langsam und es ist bald wieder Knospenzeit. GEMMA der lateinische Name der Knospe oder Auge bedeutet. Einigen von euch bekannt durch die GEMMOTHERAPIE.


Was ist die Gemmotherapie? In ihr verbirgt sich die Heilkraft der Knospen. Sie werden nach Dr. Henry Pol mit Wasser, Alkohol und Glycerin im Kaltverfahren ausgezogen. Direkt in den Mund gesprüht, werden die extrahierten Inhaltsstoffe über die Schleimhäute aufgenommen.


Ein extrem spannendes Thema, auf das ich unbedingt eingehen möchte, denn Knospen und das Wissen über deren Heilwirkung wurde schon vor tausenden vor Jahren genutzt.


Heute möchte ich mich den Knospen der Schwarzpappel (Populus nigra) widmen. Sie gehört zu den Weidengewächsen (Salicaceae). Diese sind bekannt für ihre enthaltene Salicylsäure, die wir auch in der Schwarzpappel wiederfinden. Weitere Inhaltsstoffe sind ätherische Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Phenolglycoside.


Die Knospen sind mit einem klebrigen Harz überzogen, das die Bienen für ihre Propolis Produktion sammeln. Für die Knospe selbst dient es als Schutz vor Kälte, Austrocknung oder vorzeitiger Erwärmung.


Wir können aus Knospen eine Tinktur, einen Ölauszug, Salben etc. herstellen.


Es gibt eine wichtige Sammelregel, abgesehen davon, dass ihr 100 % sicher sein müsst den Baum korrekt zu bestimmen ist: Äpfel sammelt man im Kübel, Kräuter im Korb und Knospen im Fingerhut!


Wenn zu viele Knospen entnommen werden, stirbt der Ast ab, daher bitte nur achtsam entnehmen.


1 Teelöffel – 1 Esslöffel reicht für 100 – 150 ml Auszug.


Mehr dazu in Kürze….

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