WERMUT

September 1, 2015

 

 

"Den Wermut schätzt man oft als Wein, als Tee kann er noch besser sein für süße Nascher und für alle, die bitter brauchen für die Galle. Nimm vor dem Essen einen Schluck, und auch danach - das ist genug!"

Er wird auch bitterer Beifuß, Wurmkraut oder Absinth genannt.

 

BOTANISCHES

Er kann bis zu 1,50 m hoch werden und liebt trockenen, sandig oder felsigen Standort, wird bis zu 10 Jahre alt.

Ist aufrecht verzweigt und trägt an Blättern und Stängeln einen silbergrauen schimmernden Pelz der ihn vor dem Austrocknen schützt. Die unteren Blätter sind zwei- bis dreifach fiederteilig mit lanzettlichen Zipfeln und werden nach oben hin immer einfacher.

Die winzigen hellgelben Blüten sitzen als halbkugelige Köpfchen an reich verzweigten Rispen.

 

WIRKUNGEN

Wermut gilt als Symbol der Bitterkeit, davon zeugen volkskundliche Redewendungen wie der "Wermutstropfen".

Seine Wirkungen sind gallenflussfördernd, appetitanregend, magen- und gallenblasenstärkend, antimikrobiell, krampflösend und entzündungshemmend.

 

INHALTSTOFFE

Bitterstoffe (Absinthin), Thujon, Flavonoide, Alkaloide, ätherische Öle, Ascorbinsäure

 

WERMUTWEIN

20 g blühende frische Wermuttriebe, je 2 Melissen- und Pfefferminzstängel, 1 EL frisch zerstoßene Fenchelsamen in 1 l trockenen Weißwein ansetzen. Die Mischung 3 Tage lang ziehen lassen und abseihen. Likörgläschenweise bei Verdauungsstörungen trinken.

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